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Das Allgäu – biologisch, regional und nachhaltig

Der 21. Schulwettbewerb der gastronomischen Berufe lag mit diesem Motto genau am Puls der Zeit.
Nach einem Vorentscheid hatten sich acht angehende Köchinnen und Köche, sechs Hotelfachleute und zwei Restaurantfachleute für die Teilnahme qualifiziert. Am Tag des Schulwettbewerbs absolvierten die Endteilnehmer am Vormittag einen Test in den theoretischen Inhalten ihrer Berufsgruppen. Im Anschluss daran erteilten die Hotel- und Restaurantfachleute einem ausländischen Gast an der Rezeption und im Restaurant Auskunft in englischer Sprache, mixten Cocktails, checkten ein Hotelzimmer auf Fehler und deckten für den Abend die Festtafeln individuell gemäß des Mottos ein. Zeitgleich bereiteten die Köchinnen und Köche ihr Drei-Gänge-Menü  zu.


Interessant war eine Teilnahme, neben den Preisen, für die Gewinner wegen einer möglichen Qualifikation für die Bayerische Meisterschaft in München bzw. des internationalen Gastronomie-Wettbewerbs in Ungarn und natürlich wegen eines „Testdurchlauf“ für die anstehende Abschlussprüfung.


Die geladenen Gäste aus dem Kreis der regionalen Lieferanten, der Politik und der Ausbildungsbetriebe sowie des Lehrerkollegiums durften sich auf das Drei-Gänge-Menü „ihrer“ Köchin bzw. „ihres“ Kochs freuen, welches ihnen von den Teilnehmern mit den passenden Weinen fachkundig serviert wurde. Beeindruckend waren dabei auch die, bezogen auf das Wettbewerbsmotto, sehr kreativ eingedeckten Tische. Die stellvertretende Landrätin Frau Knoll betonte in ihrer Rede nochmals die Bedeutung der Produktion und Verwendung regionaler Produkte für das Allgäu. Damit würde einerseits die gesamte Region gestärkt, andererseits käme man den Erwartungen der Gäste entgegen.


Gefordert wurden auch die Köchinnen und Köche, die am Wettbewerbstag aus dem Stegreif ein Drei-Gänge-Menü aus einer vorgegebenen Warenliste erstellen und dann natürlich auch kochen mussten. Die Auswahl der Waren erfolgte auch hier, gemäß dem Motto, nach regionalen und saisonalen Gesichtspunkten. So stand neben der Fleischkomponente Kalbsrücken unter anderem Herbstgemüse wie Kürbis, Pastinaken oder Rosenkohl und verschiedene Milchprodukte auf der Liste.


Die Gäste waren von den daraus kreierten Gerichten begeistert. So gab es etwa als Vorspeise Ziegenkäse mit Kürbis und Lauch, ein rosa gebratenes Kalbsrückensteak mit Rosmarinsoße, Steinpilzen, Rosenkohl und Süßkartoffelpüree im Hauptgang und Variationen vom Apfel mit Quark, Honig und Walnüssen war eines der begehrten Desserts.


„Alle, die hier stehen, sind bereits Sieger“, merkte Fachbetreuer Manfred Ecker an, als sich die 16 Teilnehmer, die seit dem frühen Vormittag unermüdlich im Einsatz waren, für die Siegerehrung durch die Schulleitung im Restaurant einfanden, begleitet vom begeisternden Applaus der zufriedenen Gäste. Den Bewährungstest für die anstehende Abschlussprüfung haben sie in jedem Fall erfolgreich gemeistert.

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