Rampen, Hublifte und Aufzüge anstelle von Treppen

 

 

Landrätin Indra Baier-Müller informiert sich vor Ort über die abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen an der Berufsschule Immenstadt

 

Bildunterschrift:

Schulleiter Peter Eisenlauer, Landrätin Indra Baier-Müller, Architekt Peter Fischer und Mathias Kocher von der Liegenschaftsverwaltung des Landkreises in kleiner Runde in der neu gestalteten Aula der Berufsschule in Immenstadt.

 

Zwischen März 2020 und März 2021 wurden an der Berufsschule Immenstadt in den Bauteilen A, B und D bauliche Barrieren beseitigt. Für den Bauteil B, der in den Jahren 1982/83 errichtet worden war, stand zudem als letztem Bauteil an der Berufsschule eine Generalsanierung und energetische Sanierung an. Jetzt sind die Baumaßnahmen abgeschlossen - coronabedingt ohne entsprechende Feier. Statt dessen nahm sich nun Landrätin Indra Baier-Müller zusammen mit Schulleiter Peter Eisenlauer, Architekt Peter Fischer und Mathias Kocher von der Liegenschaftsverwaltung des Landkreises in kleiner Runde die Zeit, um sich vor Ort einen Eindruck von den durchgeführten Maßnahmen zu verschaffen.

 

Augenscheinlichste Veränderung ist die hell gestalte Aula. Aus brandschutztechnischen Gründen wurde hier die frühere dunkle Abhängdecke durch eine neue nichtbrennbare Akustikdecke ersetzt. In diesem Bereich wurde zudem ein neuer behindertengerechter Aufzug eingebaut, der es nun ermöglicht, alle drei Geschosse zu erreichen. Auch im Bauteil D sind jetzt alle drei Geschosse über einen neuen Personen- und Lastenaufzug erreichbar. Überhaupt wurden sowohl im Bauteil A als auch in den Bauteilen B und D die früheren Stufen in den Fluren durch Rampen ersetzt oder, wo dies nicht möglich war, Hublifte eingebaut. Die im Erdgeschoß an die Aula angegliederten vorhandenen WC-Anlagen erhielten eine Behindertentoilette. Damit gehören zahlreiche bauliche Barrieren in der Berufsschule Immenstadt endgültig der Vergangenheit an.

 

Die umgebauten Räume der Verwaltung der Berufsschule und die Räume des Schulamtes sind jetzt ebenfalls über einen Aufzug erreichbar. Die komplette Gebäudehülle und die Kellerdecke dieses Bauteils B wurden gedämmt und damit sowohl Wärmeschutz als auch Brandschutz an aktuell gültige Anforderungen angepasst Die Bauteile A, C und D waren bereits in den Jahren zuvor Zug um Zug generalsaniert und auf einen zeitgemäßen energetischen Standard gebracht worden. Die Kosten der jetzt abgeschlossenen Maßnahmen belaufen sich auf rund 4,3 Millionen Euro, wobei der Landkreis mit einer Förderung von rund 50 % der Gesamtkosten rechnen kann.

 

 

Foto: Landratsamt Oberallgäu/Brigitte Klöpf

 

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