Am Freitag den 22.03.2019 machte sich ein Teil des Fachbereichs Zimmerer auf den Weg nach Absam in Tirol. Hier wurde die Fachberufsschule für Holztechnik besucht. Die sehr modern eingerichtete Bildungsstätte ist die einzige Ausbildungsstätte für Zimmerer und Schreiner in ganz Tirol. An die Schule ist auch wie in Immenstadt, ein Internat für die Unterbringung der Schüler angeschlossen. Begleitet wurde der Lehrkörper von Frau Maike Breitfeld (Holzforum Allgäu), sowie Frau Eva Moser von proHolz Tirol und Zimmermeister Bernd Benninghoff. Empfangen wurden die Allgäuer am Vormittag von Schulleiter BD Ing. Christian Margreiter, BEd. Herr Margreiter gab Einblicke in das örtliche Schulsystem und deren Ausbildungsstrukturen. Besonderes Interesse bestand am Ausbildungskonzept der Projektarbeiten im vierjährigen Lehrberuf "Zimmereitechnik". Herr Margreiter führte anschließend die Besucher durch die Werkstätten an diese auch eine Halle mit einer Abbundmaschine angeschlossen ist. Gekoppelt ist die Halle mit einer „Absturzsicherheits-Trainingseinrichtung“, auf der in realer Situation das Arbeiten in der Höhe und die Personensicherung auf Flachdach, Steildach und Bautreppe trainiert werden können. Wir bedanken uns für den erlebnisreichen Besuch und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen im Allgäu.

Von links: Toni Seestaller, Michael Ratter, Jörg Willhelm, Max Spieß, Bernd Benninghoff, Schulleiter Christian Margreiter

Die Zimmerer der Klasse ZI12C errichteten am 5. April 2019 einen Pavillon an der Realschule Immenstadt.

Zu Beginn stand die Idee eines "Freiluftklassenzimmers", um im Sommer bei großer Hitze den Unterricht auch mal draußen abhalten zu können.

Daraus entstand dann mit Hilfe des Abbundprogrammes der Firma SEMA der Plan eines Pavillons. Die Kosten für das Holz und die Verbindungsmittel übernahm die Firma Kern in Immenstadt. Die entsprechenden Daten wurden an die Firma Holzbau Köberle in Rettenberg geschickt, wo der Pavillon abgebunden wurde.

Am Freitag den 5. April richteten dann die Schülerinnen und Schüler der Klasse ZI12C den Pavillon auf. Die Leitung hatte dabei der Klassenlehrer Anton Lieb. Herausgekommen ist ein wunderschöner Pavillon, der sich optimal in die Umgebung der Realschule einfügt.

Für Anton Lieb als Projektleiter war es sehr beeindruckend zu sehen, wie die zehn Zimmerer beim Aufrichten des Pavillons ohne viele Worte ineinandergreifend arbeiteten und in wenigen Stunden das Objekt fertigstellten.

Respekt, liebe Schüler!

 

 

 

[Text: Anton Lieb; Sämtliche Bilder: Malte Tepper]

 

 

Seit Januar 2019 gibt es am Beruflichen Schulzentrum Immenstadt wieder einen Schulsanitätsdienst (= SSD). Die Aufgabe der Schulsanitäter ist es, bei Verletzungen während der Unterrichtszeit und offiziellen Schulveranstaltungen Erste-Hilfe zu leisten, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Die Grundlage bildet ein Erste-Hilfe-Kurs, dessen Inhalte bei regelmäßigen Übungstreffen aufgefrischt und erweitert werden.

 

Momentan besteht das Team des SSD aus acht Schülerinnen und Schülern der Vollzeitklassen, die sich zuverlässig engagieren und Einsätze eigenverantwortlich abarbeiten. Als betreuende Lehrkraft für den SSD steht Herr Steyrer zur Verfügung. Interessierte Schülerinnen und Schüler der Vollzeitklassen, die das Team des SSD verstärken wollen, dürfen sich gerne in der Verwaltung melden.

 

 

Im Rahmen verschiedener Vorträge stellte Frau Dr. Franziska Bauer von der TU München ökologische Systeme im Oberallgäu vor. Frau Dr. Bauer forscht an der Limnologischen Station der TUM in Iffeldorf auf dem Gebiet der Cyanobakterien. Am BSZ Immenstadt präsentierte sie zum Thema „Wasser ist Leben – Das Leben im Wasser“ einige Auszüge ihrer Forschungsarbeit und informierte die Schülerinnen und Schüler über die Folgen von menschlichen Eingriffen im sensiblen Ökosystem See. Um die Wirkung verschiedener Effekte zu veranschaulichen, führte Frau Dr. Bauer zahlreiche praktische Versuche mit den Schülerinnen und Schülern durch.

Das BSZ Immenstadt dankt Frau Dr. Bauer herzlich für ihren Besuch.                             

Der städtische Kindergarten am Auwald in Immenstadt ist nun um einen „Neubau“ reicher. Die Kindergartenleiterin Frau Ursula Herbertz-Bosse und ihre Sprösslinge staunten nicht schlecht, als die BGJ Schüler der Zimmerer von der Berufsschule Immenstadt mit dem „Holzhaus“ eintrafen. Es handelte sich hier um einen Kinderwagenunterstand, der komplett vormontiert mit einem LKW vom städtischen Bauhof geliefert wurde. Die ankommenden Mütter haben nun die Möglichkeit ihre Kinderwagen direkt dort abzustellen. So wird laut der Leiterin, nicht mehr wie bislang der Eingangsbereich und der Fluchtweg des Kindergartens versperrt. Die Zimmerer aus dem ersten Lehrjahr, unter der Leitung von Fachlehrer Toni Seestaller, montierten komplett die Wände in der Schule und brachten dort die Lärchenfassade außen an. Die vorgefertigten Wandelemente wurden dann mit dem Dachstuhl an den Kindergarten geliefert und vor Ort aufgestellt. Es wurden ca. 250 Arbeitsstunden für das Projekt investiert.
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