Jedes Jahr findet die bayerischen Jugendmeisterschaften in den gastgewerblichen Berufen statt. Ausgerichtet vom bayrischen Hotel- und Gaststättenverband, treffen sich hier die besten Azubis der Gastronomie, um sich miteinander zu messen. Der Gewinner darf Bayern bei den deutschen Meisterschaften vertreten. Angesichts dessen waren die Erwartungen an die Jugendlichen hoch gesteckt.

 

Auch in diesem Jahr war die staatliche Berufsschule Immenstadt mit einem hochkarätigen Team vertreten. Die Schüler mussten am Nachmittag eine theoretische Prüfung ablegen und Waren aus ihren Fachbereichen erkennen und zuordnen.

 

Für den Ausbildungsberuf Koch trat Matthias Lantenhammer von der Kochschule Henze in Kempten assistiert von Jonas von Mengershausen vom Hotel Sonnenalp an. Sie kreierten im Vorfeld aus vorgegeben Hauptkomponenten ein zauberhafte 4-Gangmenü:

 

Im Service vertrat die angehende Restaurantfachfrau Patricia Falke vom Hotel Prinz-Luitpold-Bad das Allgäu ganz hervorragend. Nachdem sie gekonnt Rüdesheimer Kaffee vor den Augen der Zuschauer zubereitet hatte, begeisterte sie die Jury mit zwei Cocktails, die von Herstellung und Auswahl der Zutaten perfekt zu diesem hochkarätigen Ereignis passten.

 

Als zukünftige Hotelfachfrau ging Barbara Collela vom Berwanger Hof an den Start. Am Nachmittag des ersten Wettkampftages war sie mit einer Marketingaufgabe betraut und musste eine Warenerkennungsprüfung absolvieren. Am nächsten Morgen erstellte sie Blumengestecke, welche später in die Tischdekoration eingebaut wurde. Gemeinsam mit der Restaurantfachauszubildenden, servierte Barbara den geladenen Gästen das von unserer Köchin zubereitete Menü, wobei der Hauptgang im englischen Service serviert wurde. Das harmonische Zusammenspiel und die hohe Einsatzbereitschaft der jungen Mannschaft waren vorbildlich.

 

Am Ende erreichte unser Team einen hervorragenden 4. Platz.

 

Die Fachlehrer Alexander Kees und Christine Erd von der Berufsschule Immenstadt, die das Team begleiteten bedanken sich ausdrücklich für die Unterstützung und hervorragende Zusammenarbeit der jeweiligen Ausbildungsbetriebe in der Vorbereitungsphase des jungen Teams.

 

 

 

Bild von links:

 

Hans Schneider, Ausbildungsbeauftragter des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes

Matthias Lantenhammer

Patricia Falke

Barbara Collela

Jonas von Mengershausen

Angela Inselkammer, Präsidentin des Bayerischen Hotel und Gaststättenverbandes.

Unter diesem, gerade auch für den Tourismus, wichtigen Thema stand der diesjährige Schulwettbewerb der gastronomischen Abteilung der Berufsschule in Immenstadt am 19.11.18. 8 Köche und 8 Hotel- und Restaurantfachleute hatten von 10 Uhr Vormittag bis abends 8 Uhr verschiedene Aufgaben zu erledigen, damit am Ende des Tages die verdienten Sieger gekürt werden konnten. Nach einem Theorietest für alle Berufsgruppen mussten die Köche aus einem Warenkorb, den sie erst am Vormittag erfuhren, ein 3-Gänge-Menü zusammenstellen, das sie dann für den Abend für die geladenen Gäste zubereiteten. Die Erstellung des Menüs fand dieses Jahr im Zweierteam statt. Passend zur Jahreszeit, stand neben Wild von der Jagdgenossenschaft Oberallgäu typisches Herbstgemüse wie Kürbis, Rote Beete oder Marone und verschiedene Kuhmilchprodukte, z.B. Topfen, auf der Liste. Die Hotel- und Restaurantfachleute mussten nach der Theorie englischsprachige Gäste beraten, einen Cocktail mixen, eine Festtafel mit Menükarte passend zum Motto eindecken und natürlich die Gäste am Abend im Service fachgerecht versorgen. Die jeweils drei Erstplatzierten in den Berufsgruppen erhielten attraktive Preise wie etwa ein Abendessen im Travel Charme Ifen Hotel, zwei Übernachtungen im Hotel Oberstdorf, Gutscheine für Wein,- Whisky- oder Ginproben, hochwertige Messer sowie Fachbücher vom Trauner-Verlag, die dankenswerter Weise von den Sponsoren zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem werden sie an den Bayerischen Meisterschaften in München sowie am internationalen gastronomischen Wettbewerb in Budapest teilnehmen. Sieger Köche: 1. Platz: Matthias Lantenhammer 2. Platz: Daniel Burtscher 3. Platz: Lukas Müller Sieger Hofas 1. Platz: Teresa Müller 2. Platz: Barbara Colella 3. Platz: Corinna Hedorfer

Immenstadt, 03. Oktober. „Anerkannter Berater für deutschen Wein“ lautet das Motto der Fortbildung, die an der Berufsschule Immenstadt gemeinsam mit dem Deutschen Weininstitut durchgeführt wurde. Alle angehenden Restaurant- und Hotelfachleute konnten sich einer eineinhalbtägigen Schulung, die mit einem Abschlusstest endete, unterziehen. Fortbildungsinhalte waren neben den Rebsorten, den deutschen Weinbaugebieten und der Weinbereitung auch die Weinpflege und der Verkauf. Bei der anschließenden Abschlussprüfung wurden hervorragende Leistungen erzielt. Deshalb bekamen fast alle Teilnehmer das Zertifikat „Anerkannte Beraterin/ Anerkannter Berater für Deutschen Wein“ verliehen. „Wir wollen das Bewusstsein des Gastronomie-Nachwuchses für die deutschen Weine stärken“, so der Leiter des Fachbereichs Gastronomie, StD Manfred Ecker. „Daher freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Deutschen Weininstitut diese Intensivschulung durchführen und das Ausbildungsangebot um dieses international anerkannte Zertifikat erweitern konnten.“ Möglich wurde die Durchführung durch eine großzügige Spende des „Gipfeltreffens“, einer Veranstaltung des Allgäuer Verbundes aus Gastgewerbe, Hotellerie und Tourismus. Der Fachbereichsleiter Gastronomie, Std Manfred Ecker und der Schulleiter OStD Peter Eisenlauer nach der Übergabe der Zertifikate an die Hotelfachleute.

Wem ist es nicht bewusst: Eine Fremdsprache zu verstehen und zu sprechen ist in einer globalisierten Welt wichtiger denn je. Auszubildende in der Gastronomie erfahren dies fast täglich an ihrem Ausbildungsplatz. Die Gastronomieabteilung der staatlichen Berufsschule Immenstadt trägt diesem Bedürfnis Rechnung. Sie bietet seit dem aktuellen Schuljahr, neben dem Englischunterricht, in den Fachstufen der Hotelfachleute einen bilingualen Fachunterricht an. Das bedeutet, dass nicht nur der klassische Sprachenunterricht stattfindet, sondern auch einzelne Unterrichtsfächer wie Marketing und Verkauf komplett in Englisch unterrichtet werden. Dabei steht das Sprechen und Verstehen der Fremdsprache im Vordergrund. Durch diese Unterrichtsform werden Hemmungen abgebaut und die vorgenannten Sprachkompetenzen gezielt gefördert. Durch eine enge Absprache mit den Themenbereichen des Englischunterrichts wird eine Überforderung der Schüler vermieden. Die praxisnahe Anwendung der englischen Sprache führt regelrecht zu einem Motivationsschub bei den Schülern. Die handlungsorientierte Form des Unterrichts wirkt dabei unterstützend. Dabei kommt es zu einer hohen Schülerselbsttätigkeit, lernen durch handeln, freies Arbeiten, mehrdimensionales Lernen und eine Selbstreflektion der Schüler. Die staatliche Berufsschule Immenstadt leistet mit dieser Form des Unterrichts, einen weiteren Beitrag zur exzellenten Ausbildung und zur Arbeitskräftesicherung der Gastronomieschüler im Oberallgäu. Fachoberlehrer Alexander Kees beim bilingualen Unterricht

Stadtführung Arcachon Frau Nusser und Herr Ecker führten die Schüler durch die Kleinstadt Arcachon und erzählten dabei wie aus dem früheren kleinen Fischerviertel ein touristisches Reiseziel wurde. Von der Strandpromenade über den Marktplatz bis zur Winterstadt „Ville d´hiver“ lernten die Schüler die Stadt näher kennen.
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