Ausstellung zur Diskriminierung

Vom 01.04.2022 bis zum 22.06.2022 fand in der Aula eine Diskriminierungsausstellung statt. Diese war für alle zugänglich und auch Lehrkräfte konnten mit ihren Klassen die Ausstellung ansehen. Bei den angemeldeten Besuchen wurden die Schüler*innen von den Schulsozialarbeitern Pia Schemmel, Stefanie Kruse und Helge Kleiter begleitet. Ziel dieser Ausstellung war es, die gesamte Schulfamilie über die unterschiedlichen Diskriminierungsformen aufzuklären und zu sensibilisieren. Die Themen befassten sich mit dem Ableismus, dem Sexismus, der Feindschaft gegen Flüchtlinge, der Homo- und Transfeindlichkeit, dem Klassismus und dem Rassismus.

 

Durch eine interaktive Gestaltung der Ausstellung konnten die Schüler*innen bei allen Themen selbst überlegen und mitmachen. Ebenso wurde eine sogenannte "Mobbing-Dusche" aufgebaut, in der jeweils eine Person hineinkonnte. Darin waren Wassertropfen mit Wörtern, die auf jegliche Art verletzen und sich auch zu Mobbing entwickeln können. Eine Litfaßsäule informierte darüber, was Rassismus alles anrichten kann und zeigte unterschiedliche Anschläge mit Todesopfern in Deutschland. Mit einer Hörstation hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit einen Bericht über Rassismus anzuhören, welcher von Schüler*innen einer anderen Schule produziert wurde. Auch bei einem Memory gegen Homo- und Transfeindlichkeit konnten sich die Klassen noch mehr mit dem Thema Diskriminierung auseinandersetzen. Zuletzt hatte jeder die Möglichkeit auf einer weißen Wand aufzuschreiben, was man gegen Diskriminierung machen kann.

Die Schüler*innen gaben sich sehr viel Mühe und schrieben durchdachte Aspekte auf. Ebenso bestand der Wunsch im nächsten Schuljahr nochmal solch eine Ausstellung anzubieten, um auch den neuen Schüler*innen die Möglichkeit zu geben, sich über Diskriminierungsformen zu informieren. "Die Ausstellung war ein voller Erfolg und das Ziel, dass sich in der Schule mit diesen Themen auseinandergesetzt wird, wurde eindeutig erreicht“, bilanzierte Pia Schemmel und kündigte an, dass es auch im nächsten Schuljahr ebendiese Ausstellung wieder geben wird.

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