Die Vielseitigkeit eines Dorfhelfers*in

Die zwei ehemaligen Schülerinnen der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung Mara und Melanie kehrten nun als „Staatlich geprüfte Assistentinnen für Ernährung und Versorgung“ für einen Vortrag zurück. Sie zeigten interessierten Schülerinnen aus allen drei Jahrgangsstufen mit ihrem eigenen beruflichen Weg, der Fortbildung zur „Staatlich geprüften Dorfhelfer*in“ eine attraktive Möglichkeit auf, die sich den Absolventen*innen der Berufsfachschule nach erfolgreicher Abschlussprüfung bietet.

Dorfhelfer*innen unterstützen landwirtschaftliche Haushalte in Krisensituationen, z. B. wenn ein Elternteil im Krankenhaus ist. Das Aufgabengebiet ist anspruchsvoll und vielseitig. Jede Situation ist anders, man weiß nie was einem an einem Tag erwartet. Gerade dies macht den Beruf für Melanie so attraktiv. Für Mara ist es die perfekte Mischung aus Haus- und Landwirtschaft. Sie stammt aus einem Bauernhof und wusste schon nach einem Vortrag von Frau Epple in der 11. Jahrgangsstufe an der Berufsfachschule über die Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten in der Hauswirtschaft, dass sie sich noch zur Dorfhelferin fortbilden will.

Die 2-jährige Fortbildung zur Dorfhelfer*in wird in Bayern nur in Oberbayern angeboten. Der erste Teil der Fortbildung findet in Pfaffenhofen an der Ilm, der zweite in Neuburg an der Donau statt. Mara und Melanie sind aktuell in Pfaffenhofen stationiert und stellten den interessiert zuhörenden Schülerinnen der Berufsfachschule beide Fortbildungsteile vor. So berichteten sie in ihrem gemeinsamen Vortrag unter anderem über die Zugangsvoraussetzungen, den Unterrichtsfächern, den Praktika, den Kosten sowie der Wohnmöglichkeit im Wohnheim. Da die meisten im Wohnheim wohnen, wurde es besonders spannend, als die beiden Referentinnen mithilfe eines Videos einen direkten Einblick in das Wohnen und in die Schule mit dem üblichen Tagesablauf vor Ort gaben.

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